!!! Winterstart 2016 Aktion !!!

 % Preise drastisch reduziert %

!!! Nur solange der Vorrat reicht !!!

 


 

 

Getreidefreies Hundefutter für ausgewachsene Hunde aller Rassen

 

App

 

 

Ohne Zusatz von künstlichen Konservierungs-, Farb- oder Aromastoffen.
Alle Rohstoffe sind aus nicht genetisch veränderten Organismen (GVO frei).

Hergestellt in Deutschland

 

 

Getreidefreies_Hundefutter_Hiquaso_Dog_hypoallergen

 

Genießen Sie unseren Servicevorteil und sparen Sie wertvolle Zeit!

Machen Sie sich Ihr Leben leichter und richten Sie Ihr persönliches Monatsabo ein.

Keine Vertragslaufzeit, jederzeit per E-Mail kündbar.

 


 

Sie profitieren von unserer Philosophie!

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand. (Charles Darwin)

Es gibt sehr viele verschiedene Hundefuttersorten und Varianten, dass macht es nicht einfach, das Passende für seinen Liebling auszuwählen.

 

Jeder durfte sich schon mit den verschiedensten Problematiken auseinandersetzen:

  • Welches Hundefutter schmeckt...
  • Welches Hundefutter ist gut für meinen Hund...
  • Mit welchem Hundefutter bleibt mein Hund gesund und fit...
  • Welches Hundefutter bei Allergien...
  • Welches Hundefutter bei Blähungen...
  • Welches Hundefutter bei Durchfall...
  • usw...

 

Hunde können nicht einkaufen! Sie bestimmen, von was sich Ihr Hund ernährt!

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, unsere Hundefutterproben kostenlos an Sie zu senden. Fordern Sie eine gratis Probe an! Wir wünschen Ihrem Hund, einen guten Appetit.

 

Inhaltsstoffe:

Damit Sie einen etwas tieferen Einblick bekommen, haben wir Ihnen die Besonderheiten von unserem hochwertigen Hundefutter zusammengefasst. Was uns wichtig ist, spiegelt sich in unserem natürlichen Hundefutter wieder.

  • Süßkartoffel gehört zur Familie der Windengewächse und ist eine der nähr- und Vitalstoffreichsten Gemüse überhaupt.
  • Kartoffel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse.
  • Yucca Schidigera ist eine Heilpflanze. Sie gehört zur Familie der Spargelgewächse und vermindert Blähungen.
  • Karotte gehört zur Familie der Doldenblütler. Hunde, deren Futter Karotten enthält, wiesen viermal höhere Werte an Vitamin A auf, als die Tiere, die dieselbe Ration ohne Karotten verzehren.
  • Neuseeländischen Grünlippmuschel enthält Chondroitinsulfat zum Schutz der Gelenke. Die dazugewonnene Gelenkkraft Stabilsiert jede Bewegung Ihres Hundes.
  • Bierhefe und Omega Fettsäuren für eine gesunde Haut und ein schönes Fell
  • Teufelskrallenwurzel ist eine Heilpflanze. Sie wird oft bei chronischen Gelenkerkrankungen bei Hunden eingesetzt. Sie hemmt Entzündungen und wirkt Schwellungen entgegen.
  • Verdauungskräuter deren natürliche Fasern unterstützen die Darmtätigkeit.
  • Sonnenblumenöl enthält viel Vitamin E und ca. 35% einfach ungesättigte Fettsäure (Ölsäure), 60% zweifach ungesättigte Fettsäure (Linolsäure), wie auch Omega-6-Fettsäuren.
  • Seealgen fangen freier Radikale ab, was bei Entzündungen und deswegen auch bei Arthrose sehr wichtig und nützlich ist.
  • Schachtelhalmkraut wirkt sich positiv auf die Durchblutung aus und reduziert auf diese Weise Schwellungen.
  • Heidelbeeren eine sehr gute Quelle für Vitamin C, Mangan und Ballaststoffe so wie Antioxidantien. Die Beeren sorgen für einen gesunden Stuhlgang und beugen vor Durchfallerkrankungen vor.
  • Leinsaat sorgt für glänzendes Fell, ausgeglichene Nervenstärke, verbesserter Muskulaturaufbau und steigert die Vitalität.
  • Löwenzahn hat eine hohe blutreinigende Wirkung und hilft somit dem ganzen Körper.
  • Lignocellulose verlangsamt die Magenentleerung und führt zu einer besseren Blutzuckereinstellung.
  • Krebszellen mögen keine Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren.
  • Des Weiteren beinhalten unsere Hundefutter verschiedene zusätzliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie: Vitamin A, IE Vitamin E3, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Selen

 

Schon gewusst:

+ Bei unserem Hundefutter werden alle Vitalstoffe (Vitamine, Provitamine und Spurenelemente) erst nach dem Herstellungsprozess in unser Futter gegeben. Dadurch werden diese lebenswichtigen Stoffe nicht zerstört.

+ Unserem Trockenfutter wird das Wasser entzogen! Das verhindert, dass Bakterien dem Futter schaden.

 

Fordern Sie jetzt eine Futterprobe von unserem getreidefreien Hundefutter an!

 

Das ist drin


Fleisch - der wichtige Eiweißlieferant.

Eiweiss, auch Protein genannt, der als Baustoff des Körpers gilt. In der Natur kommen viele verschiedene Arten von Proteinen vor, wir unterscheiden das Nahrungs - Protein nach seiner Herkunft in tierisches und pflanzliches Eiweiss. Beide Arten sind aus sogenannten Aminosäuren aufgebaut, insg. sind bis dato 20 verschiedene Aminosäuren  bekannt. Wichtig sind die essentiellen Aminosäuren, denn diese sind für den Lebenserhalt notwendig und können vom Hund nicht selber aufgebaut werden. Dazu zählen Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. 

 

Hunde können auf Getreide insbesondere auf glutenhaltiges Getreide allergisch reagieren. Es muss aber nicht einmal eine Glutenallergie vorliegen, Studien zeigten, dass die Klebereiweiße Glutenin und Gliadin negative Einflüsse auf das Wohlbefinden nehmen können. Hiquaso Dog verzichtet grundsätzlich auf Getreide in Alleinfuttermitteln und setzt stattdessen wertvolles Knollengemüse wie Süßkartoffel oder Kartoffel ein. Diese liefern wertvolle und hoch-verdauliche Kohlenhydrate.

Das Knollengemüse wird schonend gedünstet und anschließend zu Flocken oder Pulver verarbeitet.

 

Für einen optimalen Proteinaufschluss wird bei Hiquaso Dog eine einzige Primär-Proteinquelle eingesetzt.

Das Verdauungssystem ihres Lieblings kann sich gezielt auf dieses Protein einstellen, auch Allergische Reaktionen werden durch eine Single-Protein-Ernährung erheblich minimiert. Diese Protein-Vergärung führt zu gesundheitlich bedenklichen Stoffwechselprodukten wie beispielsweise zu Schwefelwasserstoffsäure, einem Gas, das negative Auswirkungen auf den Darm haben kann. Außerdem entstehen bei der Protein-Vergärung Ammoniak, Amine, Phenole und Indole. Viele Hundeleiden haben ihren Ursprung im Darm!

 

Inulin und Zuckerrübenfaser das Futter für die gesundheitsfördernden Darmbakterien.

Bei der Vergärung bifidogener Prebiotika  (Prebiotika, welche die besonders nützlichen Bifidobakterien nähren und aktivieren) wird die Bildung schadhafter Gärprozesse unterdrückt, wobei sich Schwefelwasserstoffgase und oder Gallsäuren bilden können. Die besondere Bedeutung dieser Bakterienstämme liegt darin, dass sie für eine erhöhte Absorption der Nährstoffe und für eine bessere Verdauung sorgen sowie außerdem zur Stärkung des Immunsystems beitragen. 

 

Erlesene Kräuter, Beeren und Früchte- die natürliche Quelle für Vitalstoffe.

Vitalstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäurenerfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache u.a. in einem Vitalstoffmangel liegen. Sekundäre Pflanzenstoffe werden im naturheilkundlichen Bereich auch als Phytamine bezeichnet, da einige von ihnen als Teil der Ernährung gesundheitliche Vorteile bieten. 

 

Grünlippmmuschelextrakt und Chondroitinsulfat für starkte Gelenke.

Als Bestandteil von Aggrecan bildet Chondroitinsulfat einen Großteil der Knorpelmasse. Ein Verlust des Chondroitinsulfats aus den Knorpeln ist eine der häufigsten Ursachen für Arthrose. Bekannt ist, dass Chondroitinsulfat auch Wachstum und Entwicklung des Nervensystems ebenso wie dessen Reaktion auf Verletzung reguliert. Auch die Aminozucker der Grünlippmuschel die Glukosaminglykanen können sich postiv auf Gelenke, Knochen, haut sowie Fell auswirken.

 

Ein gutes Futter sollte sich jeder leisten können. Premiumfutter zu einem fairen Preis. 

- Wir arbeiten ohne kostspieliges Marketing

- Keine teuren Luxus-Verpackungen

- Keine teuren Reklame-Aktionen

 

 

Das ist nicht drin


Kein Vogelfutter für Hunde, Weizen, Reis und Mais können sich im Alleinfutter negativ auf ihr Tier auswirken!

- Wir verzichten konsequent auf billige Füllstoffe auf Getreidebasis

- Vergleichen sie die Inhaltsstoffe

- Für wertvolle Kohlenhydrate sorgen bei uns Gemüseknollen

 

Soja, von Natur aus eine Giftpflanze.

In unseren Produkten hat diese Pflanze striktes Hausverbot.

Achtung

Sojaprodukte werden oft unter der Bezeichnung "Pflanzliche Nebenerzeugnisse" oder "Pflanzliche Eiweißextrakte" geführt.

 

Mehr Informationen über Soja von Lebensmittelchemiker Udo Pollmer:  https://www.youtube.com/watch?v=LKYTl1B7D3c

 

Eine Gefahr für die Gesundheit- ohne uns!

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch neue Gene, die veränderte Proteine (Eiweiße) bilden, Allergien ausgelöst werden können! 

Markergene mit Antibiotika-Resistenz: Meistens werden bei der Produktion von GVO zur Markierung Gene mit Antibiotika-Resistenz eingesetzt. Die Möglichkeit, dass die Gene auf Krankheitserreger übertragen werden und zu weiteren Resistenzen gegen Medikamente führen, ist nicht auszuschließen.

 

Lockstoffe gibt es laut der FM-VO nicht, es handelt sich um sogenannte Aromen.

Viele Aromen basieren auf Futtersäuren, diese können sich auf Dauer schädlich auf die inneren Organe auswirken (Nieren und Leberschäden). Auch Zucker kann die Akzeptanz eines Futtermittels erhöhen, leider enthalten viele Industrie-Futter zugesetzten Zucker, damit das Futter gierig aufgenommen wird. Das kann auf Kosten der Gesundheit gehen.

 

Wir beiten eine Alternative:

Unsere leckeren und schmackhaften Zutaten werden auch ihren Liebling überzeugen- garantiert!

 

 

Wir möchten diese Internetseite aber nicht mit zahllosen Werbeversprechen füllen, die Resultate einer wertvollen und gesunden Ernährung werden sie nach ein paar Tagen selbst an ihren Tier feststellen.

 

Folgende Beobachtungen stammen von unseren Kunden:

  • Verbesserung der Fellstruktur (glänzendes Fell)
  • Verbesserung der Haut (Ekzeme und Entzündungen klingen ab)
  • Weniger Haarausfall
  • Gesteigerte Agilität
  • Gesteigertes Wohlbefinden
  • Weniger Probleme mit den Gelenken
  • Keine extrem-stinkenden Flatulenzen
  • Kein wässriger Kot, keine weißen Kothaufen (rührt in der Regel von minderwertigem Futter mit viel Knochenmehlanteil)

 

100% Made in Germany 

 


 

Was bedeuten die "Analytischen Bestandteile" bei Futtermitteln?
  • Rohprotein: nennt sich darum Roh-, weil hierbei das Protein ( =Eiweiss ) im Futter über ein Verfahren bestimmt wird, das den Stickstoffgehalt des Futters angibt. Wobei dies aber keinerlei Auskunft über die jeweilige Verwertbarkeit des Proteins gibt. Auch nichtverwertbare Proteine wie Ammoniumsalze und Nitrate werden hier mit einbezogen.

 

  • Rohfett: nennt sich auch Roh-, weil auch hierbei wieder nicht die Verwertbarkeit für unseren Hund angegeben wird, sondern nur welche "echten Fette" sich im Futter befinden. Hierzu kann alles zählen, was sich wie echte Fette in Ether lösen lässt, neben echten Fetten leider auch Farbstoffe, Wachse und Harze.

 

  • Rohfaser: gibt dagegen Auskunft über die anteilige Verdauung des Futters, denn hiermit sind alle schwer bzw. unverdaulichen pflanzlichen Bestandteile gemeint. Dies geschieht durch Trennung des Futtern, wobei Proteine, Fette und Asche mit Hilfe von Laugen und Säuren entfernt werden und der übriggebliebene Teil den nicht verdaulichen Anteil ausmacht. Hier findet sich auch evtl. billige Auffüller wie z.b. Stroh und Erdnusshülsen.

 

  • Rohasche: gibt den Anteil an organischen Stoffen an, der nach der Verbrennung eines bestimmten Menge Futter übrigbleibt. Hier findet man neben Mengen- und Spurenelementen auch Sand, Ton und andere Dreckpartikelchen.

 


 

Ein bisschen Futterkunde über Antioxidantien:

Grundlegend sind Antioxidantien etwas Gutes, denn ohne diese wäre jedes Lebensmittel nach wenigen Wochen giftig und würde die Leber angreifen bei Mensch und Tier. Sie verhindern z.B. das braun werden eines frisch angeschnittenen Apfels.

Man unterscheidet allerdings zwischen Synthetischen und Pflanzlichen Antioxidantien.
Synthetische wie z.B. Ethoxyquin o.ä. können Allergien auslösen.

Wie bekannt verwendet Hiquaso ausschließlich pflanzliche Antioxidantien wie z.B. Vitamine. Diese werden als Pflanzen Extrakt bei unserem Futter verwendet. Wie der Name schon sagt, sind diese aus der Natur und damit schützen sich Pflanzen gegen äußere Einflüsse.

 


 

Was sind Nährstoffe?

Nährstoffe sind einfach Bestandteile, die der Nahrung zugeordnet sind und dem Lebenserhalt dienen. Also damit unser Hundchen leben kann, braucht es bestimmte Nährstoffe. Zur besseren Übersicht sind Nährstoffe in sechs Kategorien eingeteilt:

  1. Proteine = Eiweiße
  2. Fette
  3. Kohlenhydrate
  4. Mineralien & Spurenelemente
  5. Vitamine und Stoffe mit ähnlicher Wirkung
  6. Wasser

Der Nährstoffbedarf ist also die optimale Zusammensetzung des Futters, welche alle Bestandteile in korrekten Mengen enthält, um den Hundekörper am Leben zu erhalten.

Die Energie wird aus diesen Nährstoffen geliefert. Der sogenannte Energiegehalt eines Futters wird aus den Nährstoffen: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate errechnet. Wie hoch dann die Energiedichte des jeweiligen Futters ist, ergibt sich aus den Mengenverhältnissen dieser Bestandteile zueinander. Abhängig ist der Energiebedarf des Hundes von Alter, Rasse, Geschlecht, Aktivität, Umgebung und Gesundheitszustand. Dies zeigt auch deutlich dass jeder Hund einen anderen Energiebedarf hat! 

 

Der Energiebedarf eines Hundes kann unterteilt werden in Grundenergie und Erhaltungsenergie. Unter dem Grundenergiebedarf versteht man die Energiemenge, die ein Hund in Ruhephasen und durchschnittlicher Temperatur seiner Umgebung verbraucht. Mal als kurze Anmerkung dazu: bei zu hoher Temperatur muss der Hund hecheln, bei zu niedriger Temperatur muss der Hund zittern, was beides jeweils mehr Energie verbraucht.

Unter dem Erhaltungsenergiebedarf versteht man die Energiemenge, die der Hund bei normaler Aktivität verbraucht. Ein körperlich arbeitender Hund hat auch einen erhöhten Energiebedarf, da seine Muskeltätigkeit erhöht ist. Hier spricht man auch schon mal von Leistungsbedarf. Desweiteren ist der Energiebedarf während Wachstum, Trächtigkeit, Laktation (= Milchbildungsperiode) und bei Heilungsprozessen erhöht. Energie wird durch die Masseinheiten Joule, Kilojoule und Megajoule angegeben. 

 

Das Verhältnis der drei Nährstoffe, Protein, Fett und Kohlenhydrate zueinander bestimmt die sogenannte Energiedichte des Futters. Fettreiche Nahrung z.B. ist energiereicher, weil Fett 2,25% mehr Energie pro Gramm zur Verfügung stellen kann, als Protein oder Kohlenhydrate. Wasser dagegen hat überhaupt keinen Energiewert, was auch erklärt warum Futter mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil eine geringere Energiedichte besitzt. 

Zu der Berechnung vom Energiebedarf möchten wir hier keine Angaben machen. Jeder Hund ist anders und verwertet das ihm angebotene Futter unterschiedlich, darum gelten die ganzen Werte sowieso nur als Richtwerte und sind nicht fest vorgeschrieben. Hier muss jeder Hundebesitzer selber durch Ausprobieren die richtige Menge des entsprechenden Futters herausfinden.

 

Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass kleine Hunde prozentual gesehen, mehr Futter brauchen als große Hunde. Die meisten Hunde erhalten Fertigfutter, wobei man sich dort an den Richtwerten der Futtermittelhersteller orientieren kann. Nimmt der Hund zu, muss man entsprechend die Gabe verringern, nimmt er ab, erhöhen wir die Futtergabe. Darum ist  es wichtig, den Hund in regelmäßigen Abständen zu wiegen und genau zu beobachten. 

 


eiweiss_400x428Proteine

Der Eiweißbedarf unseres Hundes ist in den verschiedenen Altersstufen unterschiedlich, auch Haltungs- und Beschäftigungsbedingungen nehmen einen Einfluss auf den Bedarf.
 

Bei Eiweiß dürfen wir nun nicht an Eiklar denken, denn dies ist hier nicht gemeint. Vielmehr handelt es sich um den Nährstoff Eiweiß, auch Protein genannt, der als Baustoff des Körpers gilt. In der Natur kommen viele verschiedene Arten von Proteinen vor, wir unterscheiden das Nahrungs - Protein nach seiner Herkunft in tierisches und pflanzliches Eiweiß. Beide Arten sind aus sogenannten Aminosäuren aufgebaut, insg. sind bis dato 20 verschiedene Aminosäuren (beim Menschen) bekannt. Wichtig sind die essentiellen Aminosäuren, denn diese sind für den Lebenserhalt notwendig und können vom Hund nicht selber aufgebaut werden. Dazu zählen Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. 

Proteine werden "verdaut" indem sie in ihre wasserlöslichen Bestandteile aufgespaltet werden, dies geschieht im Magendarmbereich mit Hilfe von Enzymen. Die so entstandenen Aminosäuren werden durch die Darmzotten in die Blutbahn übernommen und gelangen so in die Leber. Die Leber ist in der Lage aus den Aminosäuren Glucose herzustellen. Beim weiteren Stoffwechsel der Aminosäuren entsteht als Endabbauprodukt der Harnstoff, welcher über die Niere ausgeschieden wird. 

Der Eiweißbedarf des erwachsenden Hundes ist niedriger, als der des wachsenden Hundes. Dieser braucht genügend Eiweiss um sein Körpereiweiss aufzubauen, da Eiweiß in erster Linie zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß gebraucht wird. Eiweiß zählt zur Bausubstanz der Zellen, egal ob Blut-, Muskel- oder Organzellen. Die körperlichen Zellen befinden sich in einem ständigen Auf- und Abbau, darum ist es wichtig, dass ausreichend Eiweiss durch die Nahrung zur Verfügung gestellt wird. Zwar werden auch die Aminosäuren genutzt, die beim Abbau der alten Zellen frei werden, aber diese reichen nicht aus. Auch muss man beachten, dass dem Körper nicht zu wenig Energie durch Fette und Kohlenhydrate zugeführt wird, da sonst das Protein nicht zum Aufbau der Zellen, sondern als Energielieferant genutzt wird und somit im Aufbau fehlt.

Hierbei spielt nicht nur die Menge eine Rolle, sondern auch die Qualität und die Zusammensetzung der Aminosäuren. Ein Qualitätsfaktor ist die Verwertbarkeit in ihrer Verdaulichkeit. Was nutzt es uns, wenn wir unserem Hund viel Eiweiß füttern und er es unterwertet wieder ausscheidet? Ein Beispiel gefällig? Knochen haben z.B. nur 33% verwertbares Eiweiß, wogegen frisches Fleisch 98% verwertbares Protein enthält. Man muss also nicht nur auf den Gehalt achten, sondern auch wie viel unser Vierbeiner daraus verwerten kann. 

Der Minimalbedarf liegt bei hochqualitativem Eiweiß in der Nahrung des ausgewachsenen Hundes bei durchschnittlich 5 Prozent der Gesamtenergiemenge der Nahrung. Also ca. 2 bis 2,5g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Beim wachsenden Vierbeiner liegt der Minimalbedarf bei bis zu 11,5 Prozent, denn er muss ja noch viel Körpersubstanz aufbauen.

Besondere Leistungen erhöhen den Eiweißbedarf unseres Hundes, hierzu zählen Krankheit oder Rekonvaleszenz, ganz besonders aber Trächtigkeit und Laktation. Der Proteinbedarf des Hundes steigt aber nicht durch Arbeit und Sport an, wie oft zu lesen, sondern dann wäre es wichtig mehr Fett oder Kohlenhydrate zu verabreichen, da diese als Energielieferanten dienen. 

Eiweiß wird dagegen nicht, wie oft angenommen, in erster Linie zur Energiegewinnung benötigt, sondern ist vielmehr sehr wichtig für die Erhaltung und den Aufbau der Körpersubstanz: zum Aufbau von Gewebe und Körperflüssigkeiten, wie Fell, Krallen, Haut und Organe. Führen wir nicht ausreichend Energie in Form von Fett und Kohlenhydraten zu, zieht der Körper leider das Eiweiß aus dem Aufbau ab und fehlt so dem Körper. 

Proteine bestehen zu 16% aus Stickstoff, welches dazu gebraucht wird körpereigene Aminosäuren in der Leber herzustellen. Darum spricht man auch schon mal davon, dass der Proteinbedarf einen Bedarf an Aminosäuren plus Stickstoff darstellt.

Tierisches Eiweiß ist für unseren Hund meist von grösserem Nährwert, aber auch hochwertiges pflanzliches Eiweiß ist für ihn bekömmlich. Je hochwertiger, desto weniger müssen wir davon füttern, außerdem belastet der Abbau von hochwertigem Eiweiß den Stoffwechsel nicht so stark. Auch wie hoch der Fettanteil ist, beeinflusst den Proteinbedarf: je höher der Fettanteil, umso mehr Protein, da sonst kein ausgewogenes Stickstoffverhältnis entstehen kann. Dies ist auch wichtig, wenn wir einen kranken oder älteren Hund zu versorgen haben. 

 

Hier die gängigsten und wichtigsten Eiweißträger

 

Tierprodukte:

Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Käse, Quark, Milch und Eiern. Weniger wertvolles Eiweiß ist enthalten in: Knorpeln, Schwarten oder Knochen

Also können wir unseren Hund ja ruhigen Gewissens nur mit Fleisch füttern? Nein! Der Wolf z.b. frisst in der Wildnis auch das ganze Tier auf, also Haut, Knochen, Knorpel, Muskelfleisch, Fett, Sehnen und Innereien, diese sind sehr reich an der wichtigen Aminosäure Glycin, ein Baustoff für Haut, Haare, Sehnen, Gelenke und Organe. Somit deckt er seinen Bedarf an Eiweiss, aber auch an Ballaststoffen, Vitaminen, Fettsäuren, Mineralstoffe. Auch fressen Wölfe in Notzeiten Beeren, Pflanzen und Gras, um rundum ihren Bedarf zu decken, denn diese enthalten wichtige Vitalstoffe.

Milch und Milchprodukte:

Milch enthält alle notwendigen Aminosäuren in idealer Zusammensetzung. Dummerweise vertragen viele unser erwachsenen Hunde sie aber nicht sonderlich gut, da sie auch einen hohen Anteil an Milchzucker enthält. Vielen erwachsenen Hunden fehlt das entsprechende Enzym um den Milchzucker zu spalten, dadurch wird dieser erst im Dickdarm durch Bakterien zersetzt, was dann zu Durchfall führt. Quark dagegen kann sehr gut gegeben werden, weil darin der Milchzucker zu Milchsäure umgewandelt ist und dies können alle Hunde sehr gut verarbeiten. Im Prinzip kann man alle angesäuerten Milchprodukte verwenden, wenn der Hund sie verträgt. Es gibt aber auch massig Hunde, die auch im Erwachsenenalter keinerlei Probleme mit der Verdauung von Milch- oder Milchprodukten haben, dies ist wirklich von Hund zu Hund unterschiedlich und darum kann man nicht prinzipiell behaupten Milch sei für den erwachsenen Hund nicht verträglich. Das muss man denn mal ausprobieren, wenn man Milch in der Fütterung nutzen möchte. Scheinbar ist es so, dass wenn der Hund immer wieder Milch mal von klein auf zugefüttert bekam, er durchaus das Enzym ( = Lactase ) weiter produziert, welches er zur Aufspaltung des Milchzuckers ( = Lactose ) braucht. 

 

Eier:

Eigelb können wir ohne weiteres roh geben, dagegen das Eiklar besser immer gekocht. Im Eiklar ist nämlich Avidin ( = ein Glykoprotein: ein Komplex aus Eiweiss und Kohlenhydraten ) enthalten, welches die Aufnahme von Biotin hemmt, weil es dies an sich bindet und somit für den Organismus nicht nutzbar ist. Durch das Kochen wird das Avidin zerstört. Es gibt aber auch Meinungen, dass im Eigelb soviel Biotin drin ist, dass noch genügend übrig bleibt, was der Hund dennoch verwerten kann, wenn man dem Hund ein ganzes rohes Ei verfüttern will. Durch die Fütterung des Ei mit Schale haben wir auch gleich einen Calciumlieferanten. 

 

Fisch: 

Fisch kann gekocht oder roh verfüttert werden. Pazifik - Lachs sollte vermieden werden, da er Überträger von Rickettsien (Zwischenart von Viren und Bakterien ) sein kann. Für unseren Hund sind alle Süsswasserfische verträglich, die auch wir Menschen vertragen, also z.b. Aal, Forelle, Lachs, Karpfen etc. Es gibt Meinungen, dass Süsswasserfische besser gekocht werden sollten, da sie ein Enzym enthalten ( = Thiaminase ), welches Vitamin B1 im Körper abbauen kann. Durch das Kochen wird die Thiaminase unschädlich gemacht, allerdings gehen dadurch auch die Vitamine verloren. Salzwasserfische kann man dagegen sehr gut roh geben. Angst wegen der Gräten braucht man bei frischem Fisch nicht zu haben, da die Gräten bei jungen Fischen noch sehr biegsam und weich sind und unserem Hund nicht schaden. Zu den Salzwasserfischen zählen z.b. Seelachs, Kabeljau, Schellfisch, Scholle etc. 

Pflanzliche Eiweißträger: 

Idealerweise ist eine Mischung aus 2/3 tierischem Eiweiß und 1/3 pflanzlichem Eiweiß. Soja besitzt einen sehr hohen Anteil an Proteinen, allerdings ist sind diese Sojaproteine für viele Allergische-Reaktionen bekannt, daher raten wir davon ab.

Wie kann es nun zu einem Eiweißmangel kommen?

Zum Einen wenn wir zuwenig Eiweiß füttern, aber auch selbst bei ausreichender Eiweißzufuhr kann es zu einem Eiweißmangel kommen, wenn bestimmte andere Nahrungsbestandteile fehlen, z.b. zuwenig Fett oder Kohlenhydrate, dann zieht der Körper das Eiweiß zur Energiegewinnung heran und nicht zum Aufbau von Körpersubstanz. Beim Abbau dieses Eiweiß kommt es dann zu Abbauprodukten, die den Körper zusätzlich belasten und entgiftet werden müssen. Weitere Ursachen können sein: Krankheiten, die einen erhöhten Eiweißbedarf mit sich bringen, manche Hunde können das Eiweiß auch nicht richtig verdauen oder nehmen einfach nicht genügend Futter zu sich.

Während der Trächtigkeit und der Laktation kommt es auch häufig zu einem Mangel an Eiweiß, darum sollte man in dieser Zeit die Mutterhündin ganz besonders ausreichend füttern, um spätere Schäden auch der Welpen zu vermeiden. 

Was passiert bei einem Eiweißmangel?

Eiweißmangel äußert sich in schlechtem Fell, Hautinfektionen, Infektionskrankheiten, Durchfall und Parasitenbefall, weil das Allgemeinbefinden unseres Hundes insgesamt leidet. Bei Welpen merkt man es meist daran, dass sie träge und ohne jegliches Temperament sind. Auch zeigt sich ein verminderter Wachstum bei jungen Hunden. Beim älteren Hund dagegen zeigt sich ein deutlicher Leistungsnachlass, er wirkt träge bis apathisch. Hündinnen haben meist zuwenig Milch. 

 


fette_210x210
Fette 

Fette bezeichnet man in der Nahrung auch als Lipide. Sie sind für den Hund einer der wichtigsten Energielieferanten und versorgen ihn mit essentiellen Fettsäuren und damit mit Energie. Fett ist auch wichtig für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, daneben verbessert es oft den Geschmack und damit die Akzeptanz des Futters für unseren Hund.

Es gibt sowohl tierische, wie auch pflanzliche Fette. Fette bestehen aus einem Glyeringrundgerüst, an dem je drei Fettsäuren hängen, die wiederum je nach Anzahl ihrer Kohlenstoffatome oder aber ihrer Doppelbindungen unterschieden werden. 

Unter Fettsäuren versteht man Ketten aus Kohlen- und Wasserstoffatomen: je länger die Ketten, desto schwerer verdaubar.

Die Anzahl der Wasserstoffatome in einer Kette gibt Aufschluss über den Sättigungsgrad. Man spricht von gesättigten (= Einfachbindung), ungesättigten (= eine Doppelbindung) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (= mehr als eine Doppelbindung). Wie auch bei den Proteinen gibt es bei den Fettsäuren drei essentielle Fettsäuren, also Fettsäuren, die der Hund nicht selber herstellen kann: Linolsäure (Omega- 6), Linolensäure (Omega- 3) und Arachidonsäure. 

Fettsäuren werden als ein Bestandteil der Zellmembran verwertet, daneben kontrollieren sie den Wasserverlust und dienen zur Herstellung von benötigten Stoffen, wie z.b. dem Aufbau einer feinen Fettschicht um die Nieren herum. Ungesättigte Fettsäuren haben die Fähigkeit mit anderen körpereigenen Stoffen neue Verbindungen einzugehen und so wichtige Stoffe zu bilden wie z.b. Prostaglandine (= hormonähnliche Stoffe). 

Fette liefern dem Hund mehr als doppelt soviel Energie wie Proteine und Kohlenhydrate. Sie werden mit Hilfe von Sauerstoff verbrannt und in Energie umgesetzt. Überschüssiges Fett, welches nicht zur Energienutzung verbraucht wird, wird in Depots als Körperfett gespeichert. Fette haben eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt und werden darum auch zeitlich später als die Proteine in den Organismus aufgesogen. 

Fette finden sich im Fett das dem Fleisch anhaftet, in Fisch, in pflanzlichen Ölen und Fischölen. Omega-3 und Omega-6 -Fettsäuren sollten immer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Füttert man den Hund roh, nimmt der Hund durch das Fleisch vermehrt Omega-6-Fettsäuren auf, daher ist es wichtig ihn dann mit Omega-3-Fettsäuren zusätzlich zu versorgen. Diese finden sich vor allen Dingen in Lachs- und Dorschöl oder auch in Lebertran. Zu den pflanzlichen Ölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, zählen Lein-, Raps-, Hanf- und Walnussöl. Hierbei sollte man darauf achten, dass es sich um kaltgepresste Öle handelt, da sonst durch die Erhitzung bei der Herstellung wertvolle Fettsäuren oxidieren und unbrauchbar werden. 

Liegt der Schmelzpunkt der Fette höher als die Körpertemperatur werden sie nicht vollständig ausgenutzt. Dies erklärt auch warum Öle für den Hund besser verwertbar sind, als harte Fette, wie z.b. Butter. Man kann sich merken, je mehr gesättigte Fettsäuren, desto härter das Fett. Je mehr ungesättigte Fettsäuren, desto flüssiger ist das Fett.

Öle haben leider den Nachteil, dass sie geöffnet meist nur drei Monate haltbar sind. Dann werden sie ranzig und verlieren ihren Nährwert. Dies ist auch ein Grund warum Fertigfutter mit Antioxidantien versehen werden, deren Anteil in der Futtermittelverordnung festgelegt ist. 

Der Fettbedarf insgesamt liegt bei unserem Hund bei 5 - 20%, manchmal wird sogar noch mehr empfohlen.

Wichtig ist auf alle Fälle der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren muss ausgewogen sein. In Fertigfuttern geht man davon aus, dass der Gehalt optimiert ist, bei der Rohfütterung muss man dies beachten und dem Hund Öl zuführen. Die Mengenangaben liegen hier lt. Meyer/Zentek bei 0,3g Öl pro kg Körpergewicht.

In Zeiten von Wachstum, Laktation oder auch bei starker körperlicher Anstrengung ist auch der Fettbedarf des Hundes erhöht. 

Wie kann es zu einem Fettmangel oder Mangel an Fettsäuren kommen?

Dies kann durch fettarmes Trockenfutter passieren oder bei Rohfütterung ohne Zugabe von Ölen und Fetten. Daneben ist aber auch zu beachten, dass dies bei falsch gelagertem Futter auftreten kann, da die enthaltenen Fette dann ranzig und unbrauchbar werden können, sollte das Futter zu warm oder zu feucht gelagert werden. Auch die Verwendung von altem und daher meist ranzigem Öl kann zur Unbrauchbarkeit führen und damit für den Hundeorganismus nicht mehr nutzbar sein. 

Welche Folgen zeigen sich bei einem Mangel an Fett?

Fettmangel bedingt einen Mangel an Fettsäuren, dies kann dann zu Wachstums- und Fortpflanzungsstörungen führen. Da der Körper nicht mit ausreichend Energie versorgt wird, kommt es zu Leistungsabfall und Abnahme des Körpergewichtes. Auch zeigt der Hund trockenes Fell, schuppige Haut und schlechtere Wundheilung, was zur Folge haben kann, dass die Haut anfälliger für bakterielle Entzündungen wird und sich Ekzeme bilden. Veränderungen der Haut die am Bauch anfangen und sich dann auf den ganzen Körper ausbreiten, lassen oft auf einen Fettmangel schliessen. Dies erklärt auch, warum Linolsäure und deren Abkömmlinge oft bei Allergien oder allgemein bei Hauterkrankungen empfohlen werden, eben weil sie eine entzündungshemmende Wirkung haben. 

 

Fett hat irgendwie oft einen negativen Beigeschmack, viele denken dabei gleich an Übergewicht oder ähnliches. Dabei ist aber Fett ein wertvoller Nährstoff, der nicht einfach aussen vorgelassen werden sollte. Fett findet sich auch nicht nur in Ölen oder ähnlichem, sondern auch in vielen anderen Lebensmitteln, wo sie oft als versteckte Fette betitelt werden, weil sie nicht gleich erkennbar sind.

 


kohlenhydrate_300x300
Kohlehydrate 

Kohlenhydrate sind qualitativ betrachtet der zweitwichtigste Energielieferant nach den Fetten. Alle zugeführten Kohlenhydrate werden nach Zerlegung im Darmtrakt, über die Pfortader, in die Leber transportiert und in der Leber verarbeitet oder wie z.b. Glukose bei Bedarf direkt in den Blutkreislauf abgegeben und somit an das Gewebe. 

Bei uns Menschen beginnt eine Vorverdauung dieser Kohlenhydrate schon mit dem Zerkauen und Einspeicheln, bei unserem Hund dagegen setzt diese Verdauung erst richtig im Dünndarm ein. Selbst im Magen findet keine Zersetzung statt, es sei denn unser Hund ist krank, dann findet man schon mal eine Art Vergärung im Hundemagen.

Dies erklärt auch warum wir unserem Hund die kohlenhydrathaltigen Nahrungsbestandteile vor der Zufuhr aufbereiten bzw. zerkleinern müssen. Nur so kann unser Hund die darin enthaltenen Nähr- und Wirkstoffe überhaupt verwerten. 

Kohlenhydrate haben ihren Namen nach ihren Bestandteilen erhalten, denn sie bestehen aus Kohlenstoff und den Bestandteilen des Wassers. Man unterteilt die Kohlenhydrate nach ihrem chemischen Aufbau in drei Hauptgruppen:

Monosaccharide: bestehen aus einem Zuckerbaustein.

Hierzu zählen z.b. Glukose ( auch als Dextrose oder Traubenzucker bekannt ), Fruktose ( = Fruchtzucker ) und Galaktose.

Disaccharide: bestehen aus zwei Zucherbausteinen.

Hierzu zählen z.b. Laktose ( = Milchzucker ), Saccharose ( = allgemein als unser Haushaltszucker bekannt ) und Maltrose.

Polysaccharide: bestehen aus vielen Zuckerbausteinen.

Hierzu zählen z.b. die pflanzliches und tierischen Stärken, Glykogen, Ballaststoffe und Rohfaser

Die Mehrfachzucker werden im Dünndarm in Monosaccharide zerlegt, um vom Körper aufgenommen zu werden. Monosaccharide dagegen können gleich aufgenommen werden. Geben wir unserem Hund mehr Kohlenhydrate als er verwerten kann, lagert der Hundeorganismus diese in Form von Glykogen in der Leber und den Muskeln ein, um es bei Bedarf freizugeben. Besteht das Überangebot dauerhaft, wandelt der Körper die Kohlenhydrate zu Fett um und speichert sie in Fettdepots. Dies erklärt warum ein zuviel an Kohlenhydraten auf Dauer unseren Hund dick macht. 

Kohlenhydrate finden wir in Getreide und Pflanzen. Diese müssen, wie oben schon angesprochen, vor dem Verabreichen zerkleinert werden, dies nennt sich "aufbereitet werden". Hierbei werden Getreide entweder gemahlen, zu Flocken verarbeitet, gekocht oder gebacken. Gemüse, Salat, Obst, Nüsse und Kräuter werden dazu breiartigt zerkleinert bei der Rohfütterung oder aber kurz angedünstet oder mit dem Kochwasser verabreicht. Hunde können, wie wir Menschen auch, keine Zellulose selber spalten und somit die Nahrung nicht verwerten, wenn wir sie nicht genügend zerkleinern. Zellulose ist Bestandteil der Zellwände der Pflanzen und wird durch die Zerkleinerung zerstört und somit die Nährstoffe für den Hund verwertbar. 

Wie kann es zu einem Kohlenhydratmangel kommen und welche Folgen hat dies?

Dies geschieht vor allen Dingen, wenn der Hund aus Unwissenheit mit reinem Fleisch gefüttert wird. Manche lassen es auch bewusst weg, weil sie der Meinung sind, dass der Hund alles Nötige aus Eiweiss und Fetten ziehen kann. Klar ist der Körper in Notlagen dazu im Stande, Protein in Glukose abzubauen. Dies ist aber sehr belastend für den Organismus, weil dabei auch viele Schlackenstoffe entstehen. Diese wiederum müssten auch abgebaut werden, was wieder zu Energieverlust führen würde. Auch aus Fetten kann der Körper im Notfall Glukose umbauen, aber dies geschieht dann unter grossem Sauerstoffverbauch und relativ langsam. Für die schnelle Energiebereitstellung ist darum der Nährstoff Kohlenhydrat überaus wichtig, sonst kann es in besonders aktiven Zuständen (z.b. bei Sprints) zu einer sogenannten Unterzuckerung kommen. 

Abschliessend bleibt noch zu sagen, dass auch die sogenannten Ballaststoffe zu den Kohlenhydraten zählen. Diese werden fast unverdaut wieder ausgeschieden, sind aber trotzdem wichtig für unseren Hund. Sie unterstützen die Verdauung im Darm und regen dessen Bewegung an. Ballaststoffe, allen voran die Cellulose hat durch die wasserbindende Kraft auch einen Einfluss auf die Vergrösserung des Stuhls und unterstützt somit den Auslösemechanismus zum Entleeren. Ballaststoffe vermindern den Energiegehalt der Nahrung, da sie die Gesamtverdaulichkeit des Futters herabsetzen. Da sie nicht nur selber nicht verdaulich sind, sondern auch andere Nahrungsbestandteile umschliessen, kann dies bei einem dauerhaft zu hohen Ballaststoffanteil z.b. dazu führen, dass Mineralien nicht ausreichend aufgenommen werden können. 

Die häufig genannte Rohfaser ist ein Begriff aus der Futtermittelindustrie und gibt alle Stoffe an, die nach einer Behandlung mit Laugen und Säuren in verdünnter Form überbleiben, also damit als nicht verdaulich gelten. Mit dieser Bestimmung der Fasern werden jedoch ca. zweidrittel der Substanzen nicht erfasst, die als Ballaststoffe gelten. Hierzu zählen z.b. Pektine, Hemizellulose, Pentosane, Lignin oder auch Stärke, die je nach Zubereitung bzw. Herkunft nicht komplett im Dünndarm verarbeitet wird, sondern eben auch in den Dickdarm gelangt, also als nicht verdaulich gilt.

Gezielt eingesetzt wird aber ein hoher Rohfaseranteil z.b. in Diätfutter.

 


mineralien_900x151

Mineralien

Mineralien sind anorganische Stoffe, die in der Ernährungslehre in Mengen- und Spurenelemente unterteilt werden. Sie sind lebensnotwendig und dienen zum Einen zum Auf- und Umbau von Körpersubstanz und zum Anderen um Lebensvorgänge zu steuern.

Die Unterteilung in Mengen- und Spurenelemente gibt uns Auskunft darüber, in welcher Konzentrationshöhe die Stoffe im Organismus vorliegen. Die Konzentration der Mengenelemente befindet sich meist im Grammbereich, dagegen sind die Spurenelemente meist unter 100 mg zu finden.

Zu den Mengenelementen rechnet man:

  •    Calcium und Phosphor
  •    Magnesium
  •   Kalium
  •    Natrium und Chlor Zu den Spurenelementen rechnet man:
  •    Eisen
  •    Kupfer
  •    Zink
  •    Mangan und Cobalt
  •    Jod
  •    Selen
  •    Weitere Spurenelemente

Der Begriff Elektrolyte sei hier noch kurz erklärt, weil er schon mal im Zusammenhang mit Mineralien auftaucht: hierunter versteht man Mineralien, die in Salzform vorliegen und somit in Körpergewebe und Körperflüssigkeiten zu finden sind. 

Mineralien können sich gegenseitig beeinflussen: z.b. durch Überschuss des Einen, ein Anderes in einen Mangel bringen, da dessen Aufnahme gehemmt wird. 

Mineralien müssen dem Hund über das Futter zugeführt werden, da er sie nicht selber herstellen kann. Dazu muss man wissen in welcher Nahrung welches Mineral vorhanden ist. Denn auch in Fleisch sind z.b. Mineralien, die die Kuh beim Grasen aufgenommen hat und in ihren Organismus eingebaut hat.  Nun kommen diese Nahrungsbestandteile in den Magen-Darmbereich des Hundes und müssen dort zunächst aus ihren Verbindungen gelöst werden. Dies geschieht durch die Magensäure und durch organische Säuren bakteriellen Ursprungs. Daraus bilden sich dann Lösungen, die entweder basisch oder sauer sind und so für den Säure - Basen - Haushalt des Körpers wichtig sind.

Darum werden Mineralien auch schon mal in Basen- und Säurebildner unterschieden:

Basenbilder sind z.b.: Eisen, Kalium, Kalk, Magnesium und Natrium

Säurebilner sind z.b.: Phosphor, Schwefel, Jod, Chlor, Fluor

Die jedem Hundebesitzer schon mal untergekommenen Mineralien Calcium und Phosphor sollte man in der Ernährung des Hundes zusammen sehen, da sie in ihrer Wirkung auf den Organismus eng aneinander gebunden sind und ein Ungleichgewicht zu krassen Folgen führen kann.

 


vitamine_250x167
Vitamine

Vitamine sind im Gegensatz zu Mineralien organische Nährstoffe. Sie dienen dazu zahlreiche Stoffwechselvorgänge zu fördern, zu beschleunigen und zu steuern und sind somit unentbehrlich. Dies zeigt uns schon, dass sie auch einen wichtigen Faktor in der Ernährung haben, da sie den Organismus dabei unterstützen die Nahrung richtig auszunutzen.

Sie stärken die Schutzmechanismen des Hundes und sind wichtige Bestandteile vieler Coenzyme, gelten in vielen Fällen als Aktivator vieler im Körper ansonsten ruhender Enzyme. So weiss man z.b. beim Menschen, dass Vitamin B6 als Coenzym für über 100 bekannte Enzymsysteme genutzt wird. Ohne Vitamine erzeugt der Organismus zwar Energie, kann diese aber nicht richtig nutzen und steuern.

Der Hund kann Vitamine nicht in ausreichender Menge selber produzieren, daher müssen sie mit dem Futter zugeführt werden. Insbesondere die wasserlöslichen Vitamine müssen den Tagesbedarf ausgleichen, da sie nicht in ausreichender Menge gespeichert werden können und daher mit dem Harn ausgeschieden werden. 

Damit sind wir auch schon bei der Unterteilung der Vitamine in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Fettlösliche Vitamine werden im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen in bestimmten Umfang in der Leber und zum Teil auch im Depotfett und der Niere gespeichert. Bei Bedarf werden diese Ressourcen dann freigegeben. Durch diese Speicherung kann es bei einer, über einen längeren Zeitraum, gesteigerten Zufuhr von fettlöslichen Vitaminen zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Fettlösliche Vitamine sind:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Wasserlösliche Vitamine sind:

Vitamine der B -Gruppe:

  • Vitamin B1/Thiamin
  • Vitamin B2/Riboflavin
  • Vitamin B3/Niacin
  • Vitamin B5/Pantothensäure
  •  Vitamin B6/Pyridoxin
  • Vitamin B12/Kobolamin
  • Vitamin BC/Folsäure
  • Vitamin H/Biotin
  •  Vitamin C
  •  Cholin

Fettlösliche Vitamine sollten wir dem Hund nur in Zusammenhang mit Fett geben, ansonsten kann er sie nicht verwerten. Dies zeigt uns auch, dass eine Verdauungsstörung im Fettabbau ( wie z.b. eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung ) die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen beeinträchtigt. Mit "verwerten" meint man, dass der Hund diese fettlöslichen Vitamine nur dann resorbieren, also aufnehmen kann, wenn im Dünndarm zur gleichen Zeit auch Fette anwesend sind. 

Wasserlösliche Vitamine finden sich in wasserhaltigen Nahrungsmitteln wie Gemüse und rohem Obst, aber auch in Fleisch, Eiern, Milch und Getreide. Durch zu langes Kochen, Wässern und durch Luftsauerstoff gehen diese Vitamine sehr leicht verloren. Auch sind viele Vitamine hitzeempfindlich oder verlieren ihre Wirkung durch Trocknen, Mahlen und Auspressen. Darum sind frische und rohe Nährmittel hier im Vorteil. 

Vitamine kann unser Hund auch aus dem Darmbereich nutzen, da die Darmflora in der Lage ist Vitamine zu synthetisieren und diese über die Darmwand aufzunehmen. Darum kann es z.b. auch bei Durchfall zu einer Unterversorgung mit Vitaminen kommen, obwohl wir sie unserem Hund in ausreichender Form über das Futter zukommen haben lassen. 

Der Vitaminbedarf unserer Hunde ist abhängig vom Alter, Krankheit und Faktoren wie Trächtigkeit und Laktation, wobei dieser Bedarf dann vom normalen Vitaminbedarf eines erwachsenen Hundes abweicht. Nur in diesen Fällen sollte über eine zusätzliche Vitaminzufuhr nachgedacht werden. Von einer zusätzlichen Vitaminzugabe zu Fertigfutter dagegen ist abzusehen, da man davon ausgeht, dass in guten Fertigfuttern die optimale Vitaminmenge enthalten sein sollte.

Versorgt man seinen Hund mit selbstgemachtem Futter, sollte natürlich eine abwechslungsreiche Kost genutzt werden, um die verschiedenen Vitamine in ausreichender Menge zuzuführen.

 


wasserWasser

Wasser ist für unseren Hund absolut lebenswichtig!

Ein Hund kann ohne Futter durchaus mehrere Wochen überleben, ohne Wasser hingegen schafft er nur wenige Tage. Wasser sollte unserem Hund immer zur freien Verfügung stehen, es sei denn er erbricht stark und anhaltend. 

Bei unserem Hund sind 70% des Körpergewichts Wasser, 15% Verlust davon können schon zum Tode führen.

Der tägliche Wasserbedarf wird angegeben mit der Gleichung:

Menge an Wasser = täglicher Kalorienbedarf.

Durch bestimmte Umstände, wie Hitze, Durchfall, erhöhte Körpertemperatur, Säugen oder Blutungen kann der Wasserbedarf stark ansteigen. Ein weiterer Faktor beim Wasserbedarf unseres Hundes ist das Futter. Nassfutter oder Rohfütterung führt dem Hund mit der Nahrung schon mehr Wasser zu, als Trockenfutter, dementsprechend ist der Wasserbedarf bei Trockenfutter höher. 

Nach körperlichen Anstrengungen oder auch bei grosser Hitze saufen unsere Hunde wesentlich mehr Wasser, um das Defizit welches durch die höhere Verdunstung zustande kommt, auszugleichen. Hierdurch regeln sie ihren Wasserbedarf relativ problemlos, wenn sie den freien Zugang zu Wasser haben. Auf längeren Spaziergängen kann es passieren, dass die Hunde in Pfützen Wasser schlabbern. Entgegen der verbreiteten Meinung dies wäre schädlich, kann ich nur dagegen halten, dass wenn sie es gewohnt sind, sie nicht so anfällig für Infektionen sind. Meine Hunde dürfen durchaus Pfützenwasser schlabbern und sie waren noch nie krank deswegen. 

Wenn ein Hund körperlich anstrengende Tätigkeiten unternimmt, wird die dabei entstehende Wärme in den Muskeln, über das Hecheln und die Nasenluft abgegeben. Unser Hund verfügt nur über geringe Wasserreserven, die er im Bedarfsfall heranziehen kann, daher muss er die Möglichkeit haben, Wasser zu sich zunehmen, um nicht Wasser aus dem Gewebe heranziehen zu müssen. Geschieht dies doch, kann dies soweit gehen, dass das Blut regelrecht eindickt und damit der Blutkreislauf stockt, was zum Tode des Hundes führt. Also ganz wichtig, dass Leistungshunde zwischendurch unbedingt trinken sollten, dies belastet, im Gegensatz zur Futteraufnahme, den Organismus nicht. 

Wasser hat folgende Funktionen im Körper:

  1. Temperaturregulierung
  2. Ersatz des Wasserverlustes durch Atmung
  3. Blutmenge konstant halten
  4. Nährstoffauflösung zur Aufnahme
  5. Milchproduktion bei der Hündin
  6. Speichelbildung

Urinproduktion um Abfallstoffe aus dem Körper zu entfernen. 

Wasser verlässt den Hundekörper über Urin und Kot, aber auch über die Atemluft, Haut und Schweissdrüsen. Bei Verletzungen auch durch das Bluten und bei Laktation auch über die Milch. Wichtig vielleicht noch zu wissen im Zusammenhang mit der Ernährung: je unverdaulicher, desto mehr Wasser wird mit ausgeschieden.

 


(Verpackungseinheit: 15kg Beutel)

Lamm & Süßkartoffel

34,95 € *
Versandgewicht: 15,5 kg

Auf Lager

Wasserfontäne, Wasserspender, Wasserspielzeug, Trinkbrunnen für Hunde

44,95 € *
Versandgewicht: 2 kg

Auf Lager
Lieferzeit: 3 Werktage

* Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand